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Wenn Palette und LKW miteinander kommunizieren

Auf dem Weg zum Kunden stellt die Palette mit Frischfisch fest, dass die Kühltemperatur bedrohlich absinkt. Bevor die Kühlkette unterbrochen wird, sendet sie eine Warnmeldung an den LKW, der sie gerade transportiert. Parallel meldet sie die kritische Situation zusammen mit ihrer aktuellen Position an den Versender. Dass solche und ähnliche Szenarien in der Praxis Realität werden, ist das Ziel des europäischen Forschungsprojektes EURIDICE - European Inter-Disciplinary Research on Intelligent Cargo for Efficient, Safe and Environment-friendly Logistics ((FP7-ICT-2007-216271). Im Mittelpunkt des Projektes steht die Entwicklung einer integrierten Plattform, die es intelligenten Elementen in der logistischen Transportkette ermöglicht, mit ihrer Umwelt in Interaktion zu treten. Die Plattform basiert auf dem sogenannten Intelligent Cargo Integration Framework (ICIF) und umfasst sowohl fest installierte als auch mobile Web-Services, die es ermöglichen, sehr flexibel einen Ad-hoc-Austausch zwischen unterschiedlichen Elementen aufzubauen. Im Ergebnis soll dies dazu beitragen, den Warenverkehr effizienter, sicherer, und dadurch auch umweltfreundlicher zu gestalten.
 
An diesem Projekt sind 22 Partner aus neun europäischen Ländern beteiligt. Der Bereich IKAP unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Thoben am Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) bringt in dieses Projekt insbesondere seine Kompetenzen im Bereich Serious Gaming (Spiele zu Ausbildungs- und Trainingszwecken) sowie Performance Measurement in vernetzen Strukturen ein. Spielelemente werden bei der Entwicklung und Gestaltung von anwenderspezifischen, innovativen Trainingskonzepten zum Einsatz kommen, die den Nutzern einen Zugang zur praktischen Anwendung der EURIDICE-Ergebnisse ermöglichen. Das Performance Measurement fokussiert sich auf die Messung der Leistungsfähigkeit der Plattform sowie der Effekte, die durch die Anwendung der Services bei den Nutzern erzielt werden. Eine enge Verbindung von EURIDICE zu Log Dynamics wird durch die Nutzung des Dynamics Labors entstehen. Die entwickelten Ansätze und Services für die Echtzeitverfolgung und Steuerung von Logistikprozessen sollen mit Hilfe des Intelligenten Containers und des Intelligenten LKW getestet werden.
 
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Marcus Seifert ( sf@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.euridice-project.eu
 


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Prof. Dr. Otthein Herzog zu GI-Fellow 2008 ernannt

Zum siebten Mal hat die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) verdiente Persönlichkeiten aus der Informatikszene zu GI-Fellows ernannt. Jetzt wurde auch der Bremer Hochschullehrer und Sprecher des TZI, OFFIS-TZI e.V und des Mobile Research Centers (MRC) geehrt. Über die Anerkennung der wissenschaftlichen Kompetenz von Professor Otthein Herzog hinaus belegt diese Wahl den bundesweit hervorragenden Ruf der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des TZI und der Bremer Universität insgesamt.
 
Die Gesellschaft für Informatik zeichnet Personen als Fellows aus, die sich in herausragender Weise um die GI und die Informatik verdient gemacht haben. Von rund 25.000 GI-Mitgliedern wurden bislang nur 53 Personen ausgezeichnet.
 
Mit Otthein Herzog ehrt die GI einen bedeutenden Wissenschaftler und Hochschullehrer, der sich durch seine wissenschaftliche Arbeit hohe nationale und internationale Anerkennung erworben hat. Otthein Herzog hat wesentlich zur Etablierung der Künstlichen Intelligenz in Deutschland beigetragen und hat dieser, speziell auf dem Gebiet der Wissensbasierten Systeme, internationales Ansehen verschafft. Er hat das Institut für Wissensbasierte Systeme der IBM Deutschland gegründet und geleitet und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie beispielsweise durch das Projekt LILOG maßgeblich geprägt. In der Universität Bremen hat Otthein Herzog das erfolgreiche Technologie-Zentrum Informatik gegründet. Im 6. Forschungsrahmenprogramm der EU hat er mit wearIT@work das weltweit größte Verbundprojekt für Wearable Computing erfolgreich geleitet. Innerhalb der GI hat er das Thema Künstliche Intelligenz als Fachgruppen- und Fachbereichssprecher sowie als Tagungsleiter prominent vertreten, außerhalb der GI hat er sich in IFIP und der ACM für die Künstliche Intelligenz eingesetzt.
 
Ansprechpartner: Prof. Dr. Otthein Herzog ( herzog@tzi.de )
 


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Serious Gaming zur Anforderungsermittlung und Erhebung

Formen der Kooperation zwischen Unternehmen in dynamischen Unternehmensnetzwerken sind ein Forschungsschwerpunkt im BIBA Forschungsbereich IKAP. Die Ermittlung von Anforderungen (requirements elicitation) an die IT-Unterstützung kollaborativer Prozesse in dynamischen Unternehmensnetzwerken ist Gegenstand eines kürzlich im Bereich IKAP entwickelten Workshop-Konzeptes. Dabei werden IT basierte Spiele (Serious Simulation Games) als Modul in einem Workshopkonzept ergänzend zur Metaplantechnik eingesetzt, die anhand vordefinierter Szenarien die kooperative Realisierung eines Produktes durch mehrere Spieler simulieren. Die Szenarien sind so angelegt, dass die Spieler bestimmte Spielinhalte nur in Kooperation und Abstimmung mit anderen Spielern erfolgreich bearbeiten können, sie in der Zusammenarbeit und kooperativen Problemlösung durch das Spiel jedoch nur teilweise unterstützt werden. Durch die Konfrontation der Spieler mit derartigen bewusst vorgesehenen Schwachstellen im Spielablauf sollen die Spielteilnehmer ihre Anforderungen an die IT-Unterstützung vernetzter Prozesse identifizieren und formulieren. Ein wichtiger Vorteil des Gaming-Ansatzes gegenüber klassischen Workshopkonzepten ist, dass beliebige, vor allem aber reale vernetzte Prozesse erlebbar gemacht werden können. So ist es möglich, die Workshopteilnehmer mit typischen Szenarien aus ihrem spezifischen Alltag real zu konfrontieren und so die Qualität der Workshopergebnisse zu verbessern. Die Ideen werden also aus einem gemeinsam erlebten konkreten Bedarf abgeleitet.
 
Dieses im Rahmen des europäischen Verbundprojektes COIN IP (http://www.coin-ip.eu) vom BIBA entwickelte Workshopkonzept zur Anforderungsermittlung und –erhebung durch Spiele wurde erstmals in einem dreitätigen Workshop in Bremen getestet. Technische Grundlage für den Workshop sind die Spielumgebungen SECONDS und refQuest (http://www.games.biba.uni-bremen.de).
 
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Marcus Seifert ( sf@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.biba.uni-bremen.de/ikap.html
 


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Bremer Forschungsverbund LogDynamics präsentierte sich auf größtem deutschen Logistik-Kongress

Gleichgültig, woher die Güter kommen und auf welchem Weg sie zum Ziel gelangen: Sie müssen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Diese Aufgabe kann ein Unternehmen heute alleine kaum noch bewältigen. Weltumspannend arbeiten die Logistiknetze inzwischen, sie werden stetig größer und komplexer. International, interdisziplinär und interkulturell geht es zu in der Logistik und zudem sehr dynamisch. Das fordert die Kooperation von Forschung und Industrie, das branchenübergreifende Denken sowie das Nutzen neuester technischer Möglichkeiten. Genau hier greift das Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics – LogDynamics. Der Forschungsverbund an der Universität Bremen verbindet Grundlagenforschung, Anwendungen, Transfer und Lehre an der Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft.
 
Das Cluster präsentierte kürzlich seine Kompetenzen im Rahmen des 25. Deutschen Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e. V. vom 22. bis 24. Oktober 2008 in Berlin. Der Kongress fand unter dem Leitgedanken „Werte schaffen, Kulturen verbinden“ statt. Dieser Fokus wurde vom LogDynamics Cluster aufgegriffen, u. a. durch den internationalen Ansatz der International Graduate School for Dynamics in Logistics und die Teilnahme an grenzüberschreitenden Kooperationen. Prominente Gäste aus der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben die Gelegenheit genutzt, den LogDynamics Stand zu besuchen und sich aus erster Hand über das facettenreiche Angebot und Kooperationsmöglichkeiten zu informieren.
 
Ansprechpartnerin: Dipl.-Betriebsw. Aleksandra Slaby ( sla@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.bvl.de/6491_1&rid=146
 
Image Film und Informationsflyer: www.logdynamics.de/pr.html
 


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BIBA-Lehrprojektkooperation im Bereich der Lagerlogistik geht in die zweite Runde

Seit Anfang Oktober arbeitet wieder eine Projektgruppe mit Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens gemeinsam mit dem Tauwerkproduzenten Geo. Gleistein & Sohn GmbH im Bereich der Lagerlogistik. Die Kooperation soll die Erfolgsgeschichte des im September abgeschlossenen Vorgängerprojektes fortsetzen und die Zusammenarbeit des Bremer Instituts für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) mit regionalen KMU weiter ausbauen.
 
Zehn Studierende werden sechs Monate im Betrieb arbeiten und somit direkt in die industrielle Forschung integriert. Zunächst sollen die Ergebnisse des vorangegangenen Lehrprojekts aufgegriffen und der Betrieb des neu realisierten Kleinteilelagers geplant und vorbereitet werden. Anschließend sollen auch Vorschläge für dessen systematische Bestückung gemacht werden. Im weiteren Verlauf des Projekts soll der Schwerpunkt auf weitere Themen der Lagerlogistik ausgedehnt werden. So gilt es, das zur Unterstützung der Kommissionierung in Kooperation mit dem BIBA eingeführte Barcode-Scannersystem auf zusätzliche Bereiche des Lagers auszudehnen und seine Funktionalitäten zu erweitern. Die primäre Aufgabe besteht hierbei in der dynamischen Verbuchung von Materialflüssen zwischen Lager und Produktion. Die Verfolgbarkeit der Bestände im Warenwirtschaftssystem soll durch optimierte IT-gestützte Buchungsprozesse sichergestellt werden. Zusätzlich ist die Entwicklung einer automatischen Lagerplatzzuweisung geplant. Im Rahmen des Projektes ist eine Erweiterung des Barcode-Scannersystems auf die Ein- und Umlagerung geplant. Bei der Verbuchung eines Produktes soll das System automatisiert einen Vorschlag für einen Lagerplatz erstellen. So können Wege und Platzausnutzung dynamisch optimiert werden.
 
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Marcus Seifert ( sf@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.biba.uni-bremen.de
 


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„RFID zum Anfassen“ – Technologie, Anwendung, Potentiale

Die Veranstaltung des RFID service centers bremen war ein voller Erfolg. Weit mehr als 100 Teilnehmer konnten sich am 10. September 2008 im BIBA an der Universität Bremen von den Möglichkeiten bei der automatischen Identifikation mittels RFID Technologie (Radio Frequency Identification) überzeugen. Vom RFID-ausgestatteten Palettenwickler und Hubwagen, über eine RFID-unterstützte Sortieranlage, einen intelligenten LKW, mobiles Behältermanagement und Personalzeiterfassung, das elektronische Typenschild, das Instandhaltungsmanagement, das RFID Sicherheitssiegel und die Ladungsüberwachung bis hin zur überall erforderlichen Prozessablaufoptimierung beim RFID Einsatz wurden RFID-Anwendungen an 26 Stationen anschaulich und zum Anfassen gezeigt. Bereits beim Betreten der Halle wurde jeder registrierte Teilnehmer vom RFID-Gate persönlich begrüßt. Das Namensschild war entsprechend vorbereitet.
 
In zahlreichen Fachgesprächen wurden die Möglichkeiten der Technologie für den jeweiligen Anwendungsfall erörtert, Lösungsansätze aufgezeigt und somit der Technologie ein Stück weit mehr die Tür geöffnet. Für Interessenten, die noch zögerlich sind, hält das RFID service center bremen den sogenannten RFID Kompakt-Check bereit. Damit wird schnell und verlässlich eine Bedarfs- und Machbarkeitsanalyse durchgeführt, um die Potentiale der Technologie im Unternehmen aufzuzeigen.
Denn in der Tat findet RFID zunehmend bei Bremer Unternehmen Einzug sowohl im Handel, in der Produktion als auch in der Logistik und trägt bereits zur Optimierung der Abläufe sowie zur größeren Transparenz bei.
 
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Dieter Uckelmann ( uck@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.rfid-service-center.de
 


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21. HAB-Forschungsseminar „Technologiegetriebene Veränderungen der Arbeitswelt“

Nichts ist beständiger als der Wandel. Ausgehend von dieser Tatsache stehen heutige Unternehmen mehr denn je vor der Herausforderung, die zur Leistungserstellung erforderlichen Unternehmensprozesse präventiv flexibel zu gestalten. Der technologische Fortschritt offenbart daher nicht nur Innovationen, die die unternehmerische Leistungserstellung direkt oder indirekt verbessern, sondern verlangt es ebenso, Anpassungen im Unternehmen vorzunehmen.
 
Dieser Fragestellung, wie technologische Neuerungen die Arbeitsweise und die Organisation von Unternehmen beeinflussen, stellte sich die Hochschulgruppe für Arbeit- und Betriebsorganisation (HAB) auf ihrem 21. HAB-Forschungsseminar im Oktober 2008 in Bremen. Ziel war es, die Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf die unternehmerische Arbeitsweise und Betriebsorganisation genauer zu untersuchen. Aufgezeigt wurden Herausforderungen, Ansätze und Strategien zum Umgang mit technologiegetriebenen Veränderungen. Neben der Veränderung von Organisationsstrukturen und deren Auswirkungen setzten sich die Experten mit der Möglichkeit zur interaktiven Wertschöpfung mittels hybrider Produkte sowie der Auswirkung von Dynamik in Unternehmensstrukturen und -netzwerken auseinander. Vor diesem Hintergrund wurden auch praktische Themen, wie z.B. innovative Aspekte aus dem Bereich Digital Engineerings und der Virtual Reality, behandelt. Mögliche Formen der Wissensnutzung in Unternehmen, strategische Planungsaspekte auf operativer Ebene, Systeme zur Lieferantenplanung und Mensch-Maschine-Interaktionen in der Produktion rundeten den Inhalt des am BIBA stattfindenden Forschungsseminars ab. Als Ergebnis liegt ein Tagungsband vor, der im Institutssekretariat des BIBA unter der Telefonnummer 0421/218-5576 bestellt werden kann.
 
Ansprechpartner: Dipl.-Wi.-Ing. Farian Krone ( kro@biba.uni-bremen.de )
 


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Neue Veröffentlichungen

Regional Service Clusters and Networks: Statistical Identification and Empirical Development. The Case of Logistics in the German Port City-States Bremen and Hamburg

This book by Wolfram Elsner – a Professor at the University of Bremen presents two approaches to the identification and measurement of regional clusters and its networks in ‘cross-sectoral’ services which are not available through official industrial statistics. The first is a ‘secondary-statistical’ one consisting of a firm-based blending of two separate official statistical data sets, industrial and ‘functional’ (i.e., the professions practised within firms). Thus, a service ‘cross-sector’ is identified across manufacturing and service industries. In the matrices resulting, weights are attached in an expert survey to the numbers of employees to aggregate the ‘real’ logistics ‘cross-sector’. This is applied to the two German port City-States, Hamburg and Bremen. The second approach is ‘primary-statistical’, based on a small firm survey which generated data on ‘functional’ supplier relations (the cluster) and on project-based ‘strategic’ co-operations (the networks within that cluster). This follows a two-stage model of emerging clusters and ‘its’ networks. This data set is combined with the firms’ affiliations to branches, firm size, age, and sales growth classes, in order to connect information with the industry statistics.
 
Das Buch ist im Verlag iiso (Universität Bremen, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Institut für Institutionelle und Sozial-Ökonomie) erschienen.
 
Ansprechpartner: Prof. Dr. Wolfram Elsner ( welsner@uni-bremen.de )
 


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Termine / Veranstaltungshinweise

Selbststeuerung logistischer Prozesse – Container mit Köpfchen

SFB 637 ist am 2.12.2008 „Ausgewählter Ort“ im „Land der Ideen“
 
2.12.2008, 19:00 Uhr
BLG Forum
, Speicher XI Nr. 11,
28217 Bremen
 
Der Sonderforschungsbereich 637 (SFB 637) „Selbststeuerung logistischer Prozesse – Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“ ist Preisträger in dem von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ getragenen Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Dieser Wettbewerb wurde von der Bundesregierung, der deutschen Wirtschaft und der Deutschen Bank initiiert. Der SFB 637 ist eines von 365 ausgewählten Orten, die den Standort Deutschland durch Ideenreichtum, Innovationsfähigkeit und Zukunftsorientierung repräsentieren. Am 2. Dezember 2008 wird sich der SFB 637 mit Kurzvorträgen und Demonstratorvorführungen der Öffentlichkeit vorstellen.
 
Im Rahmen der monatlichen Veranstaltung „i2b meet up“ findet die Preisverleihung an den SFB 637 durch einen Vertreter der Deutschen Bank statt. In der geplanten Podiumsdiskussion werden wissenschaftliche Schwerpunkte des SFB 637 mit Rednern aus der Industrie diskutiert und deren Anwendungsbereiche aufgezeigt.
 
Worum geht es im SFB? Die Vision: Ein Container, der in China auf den Transport geschickt wird, weiß durch seine Programmierung selbst am besten, wie er am schnellsten zu seinem Zielpunkt München gelangt. Angesichts der stürmischen Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien rückt dieses Ziel in greifbare Nähe: Autonome logistische Objekte steuern sich selbstständig durch ein logistisches Netzwerk.
 
Ein realer Kühl-LKW veranschaulicht im Rahmen einer Vorführung, wie selbststeuernde kooperative logistische Objekte autonom und dezentral die Prozesse der Entscheidungsfindung während des Ablaufs eines Warentransportes übernehmen.
 
Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können und bitten um Anmeldung bis zum 1.12.2008.
 
Ansprechpartnerin: Dipl.-Betriebsw. Aleksandra Slaby ( sla@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: http:www.sfb637.uni-bremen.de/ideenland.html.
 


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Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises Fördertechnik, Materialfluss, Logistik (FML)

Vor dem Hintergrund globaler Märkte sind Produktion und Handel durch eine Vielfalt von Problemen geprägt, die sich aus der Notwendigkeit herleiten, Rohstoffe und Waren zu transportieren, d.h. physikalisch zwischen unterschiedlichen Orten zu bewegen. Kundengetriebene Märkte stellen dabei besondere Anforderungen, da Produktqualität und Liefertreue – als Kernaspekt des wirtschaftlichen Erfolges eines Unternehmens – zentrale Anforderungen darstellen. Mit diesen Fragstellungen befasst ich das VDI Arbeitskreis Fördertechnik, Materialfluss, Logistik (FML) am BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH.
 
Kernanliegen des Arbeitskreises FML ist es, aktuelle Tendenzen, Ansätze sowie Lösungen zu diskutieren und damit einen Überblick hinsichtlich aktueller Entwicklungen zu vermitteln. Gleichzeitig soll die Vernetzung der unterschiedlichen Fachdisziplinen (u.a. Fördertechnik, Materialfluss und Logistik) unterstützt werden. Ferner hat sich der Arbeitskreis das Ziel gesetzt, Studenten unterschiedlicher Fachbereiche einzubeziehen, um ihnen den Zugang in die Praxis zu erleichtern und die Wahrnehmung und das Verständnis bzgl. aktueller Probleme im Bereich FML zu fördern. Aus diesem Grunde organisiert der Arbeitskreis FML eine Reihe von Vorträgen, in denen Referenten aus Industrie und Forschung über ihre aktuellen Projekte und Problemstellungen berichten.
 
Nächste Veranstaltung:
Vortrag „Speditionen auf globalen Märkten: Reisebüros für Ware“
 
29.01.2009, 18:00 Uhr
BIBA
, Hochschulring 20, 28359 Bremen
 
Ansprechpartner: Dipl. Inform. Carl Hans ( han@biba.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.vdi.de/1816.0.html
 


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Introduction to Synchronization Theory and its Applications

1. – 2.12.2008
BIBA
, Hochschulring 20, 28359 Bremen
 
Der Fachbereich 3 der Universität Bremen „Mathematik / Informatik“ veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich 637 – Selbststeuerung Logistischer Prozesse“ eine Winter School zum Thema „Introduction to Synchronization Theory and its Applications“.
 
Ansprechpartner: Dr. Sergey Dashkovskiy ( dsn@math.uni-bremen.de )
Weitere Informationen: www.math.uni-bremen.de/zetem/complex/winterschool-synchronization/synch-school.html
 


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Call for Papers

For 2nd International Conference on Dynamics in Logistics LDIC 2009

Bremen, 17th – 21st August 2009
 
The 2nd International Conference on Dynamics in Logistics (LDIC 2009) is concerned with the identification, analysis, and description of the dynamics of logistic processes and networks. The spectrum reaches from the modelling and planning of processes over innovative methods like autonomous control and knowledge management to the new technologies provided by radio frequency identification, mobile communication, and networking. The growing dynamic confronts the area of logistics with completely new challenges: It must become possible to rapidly and flexibly adapt logistic processes and networks to continuously changing conditions. LDIC 2009 provides a forum for the discussion of advances in that matter.
 
The conference addresses scientists in logistics, operations research, and computer science and aims at bringing together both researchers and practitioners interested in dynamics in logistics. Topics of interest include, but are not limited to:
logistic processes, logistic networks, autonomous control, synchronization, mobile communication, logistic process modelling, security, learning in logistics, radio frequency identification, supply chain (event) management, robotics in logistics, performance assessment, sustainable collaboration, intermodality, mass customization, knowledge management, global networks, smart container technology, cold chains, maritime logistics, production logistics.
 
Keynote Speakers
Dieter Armbruster (Arizona State University, USA)
Antônio G.N. Novaes (Federal University of Santa Catarina, Brazil)
Kanji Ueda (The University of Tokyo, Japan)
 
Satellite Events
The main conference will be accompanied by several satellite events including a doctoral symposium. Everyone who would like to organize a workshop or a tutorial is asked to contact the satellite events chair.
 
Submissions
Papers submitted to the main conference must contain original research and should not exceed ten pages. Simultaneous submission to other events with proceedings or submission of material that has already been published elsewhere is not allowed.
Please visit the conference website for author instructions: www.LDIC.org.
 
Important Dates
Submission of papers: 15th January 2009
Notification of acceptance: 16th February 2009
Proposals for workshops and tutorials: 12th March 2009
Final version due: 19th March 2009
Main conference: 18th – 20th August 2009
Conference with satellite events: 17th – 21st August 2009
 
Contact: Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski ( LDIC2009@uni-bremen.de )
 
Details: www.LDIC.org
 


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